Studie

 

Die vorliegende quantitative Erhebung hatte den Auftrag, den Anteil von Frauen in Führungspositionen in der Steiermark zu untersuchen und erstmals mit Zahlen aus der FELIN Studie 2017 zu vergleichen.

Der direkte Vergleich der Ergebnisse ermöglicht eine Beurteilung hinsichtlich der positiven oder negativen Entwicklung der Frauenanteile und dient als Basis für gesellschaftspolitische Diskussionen.

 

Folgende Forschungsfragen lagen der Erhebung zugrunde:

  1. Wie hoch ist der Anteil von Frauen in Führungspositionen in der ersten Führungsebene (Vorstand, Geschäftsführung und Aufsichtsrat als Kontrollorgan) in den Top 100 Unternehmen?
  2. Wie sieht der Frauenanteil in den Top 100 Unternehmen der Steiermark in der zweiten Führungsebene aus?
  3. Wie hoch ist der Anteil von Frauen in den Aufsichtsräten der Beteiligungsgesellschaften des Landes Steiermark und der Stadt Graz?
  4. Wie hoch ist der Anteil von Frauen in Führungspositionen in der zweiten Führungsebene der Beteiligungsgesellschaften des Landes Steiermark und der Stadt Graz?
  5. In welcher Branche sind die meisten bzw. wenigsten Frauen in Führungspositionen zu finden?

In der aktuellen Studie wurden 185 steirische Betriebe auf ihren Frauenanteil in den Führungsebenen untersucht. Hier wurden im Speziellen die obersten Führungsebenen Geschäftsführung, Vorstand und Aufsichtsrat als Kontrollorgan, sowie auch die zweite Führungsebene (Ebene unter Geschäftsführung und Vorstand) untersucht. Um einen differenzierten Blick auf unterschiedliche Unternehmensgruppen und deren Rahmenbedingungen werfen zu können, wurden die TOP 100 Unternehmen, die börsennotierten Unternehmen und die Beteiligungsgesellschaften des Landes Steiermark und der Stadt Graz spezifisch betrachtet.
Ein weiterer Aspekt, der in die Vergleiche einfloss, ist der Frauenanteil innerhalb unterschiedlicher Branchen. Dadurch kann aufgezeigt werden, in welchen Branchen es Frauen leichter haben, in Führungspositionen zu gelangen.
Dieser im Abschluss präsentierte Erkenntnisgewinn soll helfen, Maßnahmen zukünftig zielgerichteter zu definieren